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Posts mit dem Label "Liebe und Romantik" werden angezeigt.

Wir drehen uns wie dieses Blatt

  Wir drehen uns wie dieses Blatt   Wir drehen uns wie dieses Blatt,  das tiefer fällt: Ein Tanz am Boden,   oben geht es weiter,  weiter . Die vielen Farben noch und Licht,   und alles hält die Frucht in harter Schale.   Bald ist keine Zeit mehr.   Ein Tanz am Boden,  oben geht es weiter.  Weiter    zu uns,  und wie wir sammeln,   was wir alles tun, die Frucht in harter Schale,  bald ist keine Zeit mehr sie einzufangen.  Sie ist endlich,  da wir ruh’n.   Zu uns!  Und wie wir sammeln,  was wir alles tun: Die vollen Blätterseiten,  unsere Geschichte,   sie einzufangen,  sie ist endlich da.  Wir ruh’n zusammen,   dass wir wieder eins sind,  dicht an dichte.   Die vollen Blätterseiten,  unsere Geschichte, die vielen Farben noch und Licht und alles,  hält zusammen,  dass wir wieder eins sind,  dicht an dichte. Wir drehen uns wie dieses Bl...

Mund und Mond

  Mund zu Mund und Mond zu Mond, hoch verloren, tief entwohnt. Meine Blicke werden wund,  Mund zu Mond und Mond zu Mund. Sterne, seht woanders hin,  bis ich auch ein Ganzes bin.  Unter euch mit ihm im Bund, Mond zu Mond und Mund zu Mund. 27. Januar 2024

Nacht-Begleiter

  Nacht-Begleiter Ein Gedicht in Leichter Sprache Ich bin heut Nacht lang wach geblieben.         Nun geh ich draußen ganz allein.            Am Straßen-Rand ein Lichter-Schein                und 2, 3, 4, 5, 6 und 7. Ich zähl die Lichter einfach nur. Ich geh. Sie halten meine Hände und führen an ein fremdes Ende. Die Lichter sind wie eine Schnur. Ich folge dieser Schnur aus Licht. Wohin es geht? Das weiß ich nicht . Doch jeder Schritt bringt mich auch weiter. Vielleicht ist bald schon jemand da, der so wie ich alleine war. Nimm meine Hand, mein Nacht-Begleiter. Dali Lama | 10. Dezember 2023

Entschlafe noch nicht

  Entschlafe noch nicht, Liebste, öffne die Lider,  und suche am Nachthimmel Licht, das einst brannte.  Ich male dir Fluchtpunkte, finde dich wieder,  im Netz meiner Kraftlinien, die ich dir spannte. Der Mond scheint verschwommen im Weiher zu liegen,  wie du mir im Arme, so schön und fragil.  Sieh her, sieh nicht hin, wo die Schatten obsiegen,  und lausche dem Rauschen, dem nächtlichen Spiel. So folge mir dorthin, wo Rosen wild blühen.  Sag, riechst du die Sträucher, den duftenden Flieder?  Umarme das Leben und mich - wir verglühen.  Entschlafe noch nicht liebste, öffne die Lider. Mai 2008

Kindheitsschnee

  So lass uns noch einmal die Tage erleben,  in denen wir kindlich im Schnee uns vergnügten  und lass uns noch einmal die Wärme uns geben,  mit der, und nur der, wir uns gerne begnügten. Wir standen inmitten von tobenden Stürmen  und hielten uns achtsam die wollenen Mützen.  Wir bauten uns Schlösser mit riesigen Türmen,  um uns im geborgenen Zweisein zu schützen. So lass uns gemeinsam die Pfade begehen,  die einsam betreten ins Nichts nur verliefen  und lass uns die Augen des anderen sehen,  in denen wir träumend oft so gerne schliefen. Und lass uns den Nordstern von Nahem betrachten,  das Leuchten der Pole uns Kerzenschein sein.  Und liegen wir nah uns'rer Herzen, soll's nachten,  das Lied dieses Abends wird unseres sein. Wir schliefen am Feuer, das immerdar brennt  und uns're Geschichte der Liebe erzählt. Dezember 2007

Irgend

  Irgendwo in dir rät ein bedrücktes Schweigen,  niemals aufzugeben - denk an schöne Zeiten.  Du wünschst dir mein Verständnis, meine Liebe.   Ich verdrängte oftmals meine kalten Seiten  restlos, um mir selbst den Himmel aufzuzeigen und vergaß, ich darf ihn nicht allein besteigen.  Nur zusammen können wir den Weg bestreiten.  Du gabst mir dein Verständnis, deine Liebe. Meistens tat ich Dinge, die uns nur entzweiten.  Irgendwann wird sich auch dies dem Ende neigen. Rastlos werde ich nach allen Sternen greifen,  sie dir in die Haare flechten und dich wärmen,  irgendwie, wenn wir auf Abendwiesen liegen,  nah den Herzen, die für uns im Gleichtakt schlagen. Dort und überall wird das Vertrauen reifen.  Wir verfolgen nun den Flug von Vogelschwärmen:  Irgendwann sind wir bereit, um auch zu fliegen,  richtiger und höher als in alten Tagen. Oktober 2007

Ozean

  Ein Blick in diese Tiefe schreit Gefahr.                    Auf eine Welle folgt noch eine zweite.                     Dort treibe ich in dieser blauen Weite,                      der ich so kurz doch nur zu nahe war.                       Sag, siehst du, wie ich aus der Tiefe winke,             wie ich in deiner Augen Blau ertrinke? 3. August 2020

Kristallherz

  D ein zartes Herz ist von so kristallinem Glanz  u nd meine Hoffnung bricht s ich oft in den Facetten.  U nangerührt sind deine schweren Herzensketten - n och nie zersprengte ich die Schattenglieder ganz, d ie sich wie Schemen um fragile Wände winden. I n deinem Wesen tanzen sie den Totentanz.  C hromatisch streue ich Gefühl, um sie zu binden,  h inein in deine transparente Glasgestalt. S o hoffe ich, dass es auf ewig widerhallt  i n dir und alle Dissonanzen schnell verschwinden,  n ie wieder klingen und du immer sicher weißt,  d ass deine Wünsche sich in meinen wiederfinden:  E in Strahlen deiner Augen hellt auch meinen Geist,  i ch bin das Prisma, du spektral mein Regenbogen.  N ie hatte sich mein Denken deiner Selbst entzogen,  s tellarer Stern, du mein, der zeitlos um mich kreist. Mai 2007

Ein erstes Mal

  Das Eisblau deiner kaum noch off'nen Augen taut,  wenn tausend Blicke deine Hände führen,  und tröpfelt sehnsuchtsvoll auf meine warme Haut. Du lässt mich lippenfeucht mich selbst erspüren,  entlockst mir lustverratend einen leisen Laut  und zeichnest mich mit Zungenliebesschwüren. Schon heißgefärbte Wangen zieren uns lasziv  und Kraft pulsiert in unserem Begehren.  Wir wiegen uns in selbst erdachten Mären,  unendlich tragen wir die Lüste nabeltief. Ich kann mich deiner Reize kaum erwehren,  du bist so voller Leidenschaft und impulsiv.  Es ist, als ob ich heute erstmals mit dir schlief,  du lässt die Wohlgefühle ewig währen. Juni 2007

Honigmond über Venedig

  Der Gondoliere träumt von marmornen Palästen  und schaut mit einem Aug' zum Wasser im Kanal.  Wer sucht, der findet doch zunächst die Qual der Wahl,  denn jeder neue Weg gibt seinen Reiz zum Besten. Ein sanfter Schlag im feuchten Pfad folgt einem festen,  auf dieser Wohlfahrt in der Gondola zum Gral.  Verwinkelt ist der Weg zu seinem Glück und schmal,  er folgt dem Lauf der Abendsonne in den Westen. In den Lagunen lockt ihn schon das schwarze Gold:  die Venusmuscheln glänzen im perlmutt'nen Schimmer  und ihre Säfte sind ihm diesen Abend hold. Der Honigmond entsendet seinen Silberflimmer  in eine Nacht, die sich in feine Gierde hüllt.  Behutsam werden zweier Träume nun erfüllt. Mai 2007

Deine Wünsche

  Sechzehn rote Weinrauchkerzen  seien uns nun Sehnsuchtslichter,  rosa Immortellenblüten  betten uns're Sinnlichkeiten. Aug' in Aug' les ich die Träume,  die in deiner Seele schlafen  und auf meine Nähe warten,  um im Sein bald zu erwachen. Diese Nacht im Liebestaumel  lässt uns in Ekstase schwelgen.  Eins im Körper und im Geiste,  Zuckerperlen soll'n uns zieren. Dein Befinden ist mein Sinnen,  Lippenstürme, zartes Hauchen.  So wie ich, selbst noch am Morgen,  küsst Aurora deine Wangen. 17. November 2006

Zeit ist Honig

  Weißt du, wie man mit dem Mund die Zeit einfängt?              Küss mich und wir sind Sekundenfänger.                                  Zeit ist Honig, der an uns'ren Lippen hängt,                              koste sie mit mir noch etwas länger.                                              Küss mich und wir sind Sekundenfänger.              ...

Wo du auch bist

  Im Schrank liegt noch ein Bild von dir,  ich hatte es nie in der Hand.  Der Staub bedeckt als ew'ge Zier  das Bild von dir von Rand zu Rand.  Ich hatte es nie in der Hand,  mein Herz schlägt in mir nach wie vor  das Bild von dir von Rand zu Rand, wenn's dich auch an die Zeit verlor.  Mein Herz schlägt in mir nach wie vor so unverfälscht und tief und gut: wenn's dich auch an die Zeit verlor doch nie das Bild, das in mir ruht. So unverfälscht und tief und gut: Der Staub bedeckt als ew'ge Zier doch nie das Bild, das in mir ruht. Im Schrank liegt noch ein Bild von dir.

Auf halbem Weg

  Nun ist es an dir, zu kommen, denn viel näher kann ich nicht, ich ging so weit im Dunkeln, ohne, dass wir uns bewegten. Sind die Sterne schon verglommen und mein Wunsch zerbricht, dass sie zuletzt ihr Funkeln auch in deine Augen legten?   Ich ging so weit im Dunkeln, ohne, dass wir uns bewegten, niemand sieht, wohin es geht, doch meine Augen wähnen dich, dass sie zuletzt ihr Funkeln auch in deine Augen legten. Was sich umeinander dreht, führt zueinander, schlussendlich.   Niemand sieht, wohin es geht und meine Augen wähnen dich viel weiter, als du bist, mit deinem Lächeln, in den Fernen. Was sich umeinander dreht, führt zueinander, schlussendlich, und was zerbrochen ist, soll Eines werden unter Sternen.   Viel weiter - als du bist, mit deinem Lächeln - in den Fernen, sind die Sterne schon verglommen und mein Wunsch zerbricht, und was zerbrochen ist, soll Eines werden unter Sternen. Nun ist es an dir, zu kommen, denn viel näher kann ich nicht. ...

Der Rose letzter Dorn

  Was sind denn schon die schönsten Blumen gegen diese Eine, dich, die du so strahlen kannst mit morgenrotem Mund und Augen, klar wie Tau auf Rosenblüten doch viel tiefer als das Meer. Ach, sah ich auch so viel des Schönen, niemals gab es etwas, das dir glich und so zerbrechlich wie du war.   Was ist die Zeit der Welt denn gegen Tage, Stunden, ach Minuten, in denen ich in einer Seufzumarmung mit dir liegen kann, auch wenn die Zeit mit dir so schnell verging und stets in Nichts zerrann. Sie heilt mitnichten alle unsre Wunden, denn die deinen bluten noch immer und der Schmerz hält an.   Was ist schon Sicherheit und Hoffnung, durftest du es denn erfahren, du Rose, der von ihren Dornen einer nur geblieben ist. Lass mich dir meine Wärme spenden, eh die Kälte dich zerfrisst und lass mich dich erwecken aus dem tiefen Schlaf von hundert Jahren, indem ich küsse, wer du bist.

Dornenrot

               H alb wach und halb von Träumen hingerissen,                                e ntschwindet mir das Bild von dir und wieder nicht.                        R ot brannten deine Lippen sich in mein Gesicht,                             z uletzt als ich entschlief in meinen Kissen.                                        Z uletzt entschlief ich wohl für endl...

Ein Letztes

  Ein Letztes, was ich spüren will, bevor ich gehe,                             ist nur ein Kuss von dir, in meine Lippen eingebrannt,                    um in Gedanken stets bei dir zu sein, gib mir die Hand,                  umarme mich, sei einfach da und schenk mir Nähe.                          Ein Letztes, was ich dir noch sagen will, bevor du gehst,                soll dich begleiten und die Stunden überwinden,         ...

Liebeslänglich

  Es muss der Liebesbote Amor  mit einem Hundertpfeilebogen  mein Herz gezielt durchschossen haben,  als Blicke sich entgegenflogen  und seither aneinander laben.  Die Liebe, die dabei entflammte,  umzüngelt uns verzehrend, zeitlos,  wird nie erlöschen, ewig brennen.  Auch Trauerwasser bleibt erfolglos  mit Löschversuchen uns zu trennen. Es zählt kein: "Bis der Tod euch scheidet",  denn diese Liebe kann nicht enden.  Wir wissen, Leben ist vergänglich,  doch über's Sein hinaus versenden  wir uns're Liebe liebeslänglich. August 2006

Ich verzehre mich nach dir

  Ich verzehre mich nach dir,  wenn ich bloß an dich denk. Dein Blick, dein Liebeselixier, ist für mich wie ein Geschenk. Dein stahlend' Lachen,  engelsgleich.  Nun will ich mich aufmachen  zu dir ins Himmelsreich. Ich verzehre mich nach dir,  muss nur deine Stimme hören.  Jeder süße Ton von dir,  kann mich erneut betören. Dein weiches, güld'nes Haar  im Winde sich so magisch wellt.  Schon lange hast du ganz und gar  mein Leben mit deinem Glanz erhellt. Ich verzehre mich nach dir,  auch wenn du bei mir bist.  Die Worte fehlen mir,  dir zu sagen, wie es ist.  Es dir zu offenbaren  - ich überwinde mich.  Ich will es endlich sagen:  Mein Engel, ich liebe dich. Juni 2006

Das Tiefblau deiner Augen

  Wie soll ich, Fremder, mir in dieser Eile                                                                 denn hohe Kunst aus meinen Fingern saugen?                                                  Wie könnt ich denn das Tiefblau deiner Augen                                 ...