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Posts mit dem Label "Hoffnung und Fröhliches" werden angezeigt.

Noch 8 Minuten und 20 Sekunden

  Noch 8 Minuten und 20 Sekunden summSummsummSummsummSummsummSummsummSumm                                                       ~*~*~*~*~* Noch 8 Minuten und die Stunden waren gut,                                      ~*~*~*~*~*~* die hier mit uns im Schatten warten.                                                          ~*~*~*~*~ Dort draußen ist ein Garten,                                                                      ...

Zug um Zug

                    Zug um Zug           Zug um Zug durchquert verschneite Länder.            Alle sind mit einem Wunsch auf Reisen.            Ziel ist dieses Datum im Kalender.            Ziel ist, wer dort wartet an den Gleisen.            Zug um Zug verschwimmen die Stationen.            Manche steigen ein und zwei dort steigen aus,            angekommen, wo sie lieben, wohnen,            aufgenommen, fest umarmt und ganz zuhaus.              Zug um Zug tauscht jedes Fenster im Abteil            Ungeduld gleich dreimal gegen Ruhe ein,            ...

Ein Pfad ins neue Leben

  Da wird aus Stein und Glas ein neues Leben. Es baut sich aus den kleinen Dingen, Stück für Stück. Gleich fügt es sich zu einem, was geteilt war eben, und über diese Schwelle lassen wir nur Glück.   Es baut sich aus den kleinen Dingen Stück für Stück ein Pfad, und Blumen führen durch den Garten. Und über diese Schwelle lassen wir nur Glück hinein. Das ist Zuhause, wo die schönsten Zeiten warten.   Ein Pfad und Blumen führen durch den Garten. Was eben düster war, ist gleich nicht mehr zu seh’n. Hinein, das ist Zuhause, wo die schönsten Zeiten warten, wo Fenster, Türen, Herzen weit geöffnet steh‘n,   Was eben düster war, ist gleich nicht mehr zu seh’n, gleich fügt es sich zu einem, was geteilt war eben. Wo Fenster, Türen, Herzen weit geöffnet steh‘n,  da wird aus Stein und Glas ein neues Leben. für A. und L.      |       August 2022

So viel mehr als Worte

  Ich kann dir keinen Stern von den Gestirnen stehlen  und Weltenmeere sind zu tief, sie zu durchschwimmen.  Mein Atem reicht nicht, höchste Berge zu erklimmen  und niemals wird es dir bei mir an nichts mehr fehlen. Doch kann ich deine Augen selbst zum Leuchten bringen,  viel besser dich und deine tiefe Welt ergründen.  Ich kann dir Atem hauchen und voll Stolz verkünden:  Mit uns kann einiges und noch viel mehr gelingen. Ich kann die Tinte nicht in sieben Farben hüllen  und Sehnsucht lässt sich nicht im Metrum messen.  Ein Reim kann Glück auch nie an diese Verse fesseln -  nur ich kann leere Worte dir zuliebe füllen. Mai 2008

Zeitlos

  Bald trennen euch Gebirge und die tiefsten Seen,  doch jetzt schon brennt auf deinem Mund der Abschiedskuss.  Du schmeckst den letzten bittersüßen Hochgenuss,  bevor du von ihm lässt - er muss jetzt gehen. So spät - du siehst ihn schon am Horizont verblassen,  er dreht sich noch einmal und haucht dir zu: Bis bald!  Ein schaler Trost, der lautlos in dir widerhallt.  Du musstest ihn, dein Herz, doch gehen lassen. Doch schau! Die Sterne drehen weiter ihre Runde  und wenn ihr beide sie erblickt, seid ihr verbunden.  Erinn're dich an eure Zeit - sie heilt die Wunden -  und fühle eine Ewigkeit in einer Stunde. April 2008

Carpe aetatem

  Ein neuer Morgen lacht dir fröhlich seinen Namen,  nachdem ihm meiner immer seltener entfuhr.  Der Himmel trägt für dich sein leuchtendstes Azur  und ich nunmehr die Lasten, die in Jahren kamen. Du bist die Knospe meiner einst gesäten Samen  und wirst dereinst die schönste Blume der Natur.  Denn stets stellt dir das Sonnenrad die Lebensuhr,  seit ich dich erstmals wiegend trug in meinen Armen. Ich habe schon so viele Tage nachtgedacht,  mit trüben Augen alle Sterne aufgesogen.  Denn längst ist mein Gefährte nur die nächste Nacht.  Drum nutze deine Zeit, sie ist dir noch gewogen -  und weil dir Tag für Tag der neue Morgen lacht,  entspringt aus meinen Wolken dir ein Regenbogen. April 2008

Nocturne

  Zog einst der Mond durch kohleschwarze Nächte seine Kreise,  scheint er mir nun nicht mehr und hinter Schattenlicht verborgen.  Er brach die Finsternis und führte mich zum neuen Morgen,  doch nun erhellt er keinen Weg mit seiner Silberschneise. Wo liegt bloß die azurne Tiefe, die mir Schlaf gewährte,  wenn ich des Nachts alleine wanderte auf meiner Reise?  Ich bin verloren in der Zeit und folge still und leise  - zu finden, was ich sehnlichst will - des Himmelswolfes Fährte. Wann kann der Horizont nur wieder im Zinnober leuchten,  dass bald der Schleier schwindet, der die Sinne mir verklärte?  Noch so viel länger ist der Weg, als jedes Licht mich nährte,  doch ein Gedanke nur an dich kann mir die Lippen feuchten.  Und du, Geheimnisvolle, sollst dich um dein Glück nicht sorgen.  Denn nun vertreibe ich die Geister, die es stets verscheuchten.  Und weil wir dann zu unser beider Glück nichts weiter bräuchten,  geh'n wir...

Schwanengesang

  Dort, wo uns der Frühlingswind zusammenführte,  gießt sich stets das Rot des Morgens in den Weiher.  Uns're Schwingen sind der zarten Liebe Schleier,  unter dem dein Blick den meinen einst berührte. Dann, wenn ich den weiten Horizont ergründe,  sehe ich trotz aller Ufer keine Grenzen,  die wir nehmen würden, mit beschwingten Tänzen,  bis ich dir vom Anbruch neuer Freiheit künde.  Dort, wo uns're Herzen still im Einklang schlugen,  wurden Wellentakte zu Unendlichkeiten.  Wir im Zentrum trotzten selbst den Winterzeiten,  die wir unter aufgespannten Flügeln trugen. Dann, wenn Schwanensänge durch die Lüfte hallen,  fühle ich, als lege sich dein Kopf an meinen,  um mir wortlos beizupflichten auch zu weinen,  damit deine Tränen nicht alleine fallen. Hier und jetzt - ich sah dich in den Fernen schwinden -  will ich dir mein letztes Schwanenlied nun singen,  auf dich hoffend meinen Wunsch ans Ufer bringen,  m...

Der Weg ist weit

  Ich weiß, der Weg erscheint dir endlos weit:  von allen Seiten wirst du eingeengt,  so winzig klein in der Unendlichkeit,  die sich wie du in meine Arme zwängt. Wie sollst du auch die grünen Felder sehen,  wenn jeder Blick sich mir entgegen zwingt.  Wie kannst du unser Paradies begehen,  wenn stets dein Herz mit meinen Händen ringt. Ich hielt mich an dir fest, erbarmungslos,  du dachtest wohl, dass nur die Angst dich küsste.  Das Meer vor uns erscheint dir uferlos,  doch glaub mir, wenn wir schwimmen, naht die Küste. Durch raue Fluten müssen wir uns schlagen,  das Salz wird schmerzhaft in den Wunden brennen.  Gemeinsam werden wir den Sturm ertragen  und kein Gewitter kann uns dann noch trennen. Ich sehe schon die grauen Wolken brechen:  Ein Sonnenstrahl zeigt uns den Inselstrand.  Das Meer rauscht dir noch einmal mein Versprechen,  bevor es uns entlässt ins unser Land. Nach Licht und Liebe dürstend bleiben...

Schafe

  Schafe Ein Geburtstags-Limerick in Leichter Sprache   Ein Bauer wohnt nah bei Cuxhafen. Er hat einen Hof mit 2 Schafen. Schaf 1 liegt im Stroh. Das ist manchmal so: Wer alt ist, der muss auch mehr schlafen. Schaf 2 muss sich nicht so beschränken. So jung braucht es nicht an Schlaf denken. Es freut sich und springt. Dann tanzt es und singt. So will es dir Glückwünsche schenken. 15. Januar 2019

Pappkarton voller Träume

  Ein Pappkarton ist meine Welt,  er bietet mehr als tausend Räume.  Gedanken schlagen Purzelbäume,  ich tu, wovon ich immer träume: Ich stech mir Sterne in den Himmel,  bin Astronaut, ein wahrer Held.  Umkreis den Mond, wie's mir gefällt,  errichte auf dem Mars mein Zelt. Ein Küchenlöffel ist mein Schwert,  bin Ritter auf dem stolzen Schimmel.  Besiege Drachen, böse Lümmel,  der Größte bin ich im Getümmel. Mit Augenklappe, Bart und Bräune,  bin ein Pirat, der Meere quert.  Ich suche jeden Schatz mit Wert,  bis Mamas Ruf ihn mir verwehrt. Januar 2007

Mein Stern

  Mein kleiner Stern,  du leuchtest mir  aus weiter Fern'  den Weg zu dir. Mein Herz vor Freude Sprünge macht,  wenn meine Augen dich erblicken.  Lieblich und in voller Pracht,  nur du kannst mich derart entzücken. Nun bin ich hier,  so zart berührt.  Mein Verlangen nach dir  hat mich geführt. So lange sehnte ich herbei  diesen Augenblick der Zweisamkeit.  Gefühle werden frei,  erfunden für die Ewigkeit. Wir sind vereint,  haben uns gefunden.  Auf ewig geeint,  untrennbar gebunden. Juli 2006

Sturmherz

  "In der Ferne gold'ner Regen, zu Hause Hagelschlag – und doch ist das Heim das beste"  - Malaiisches Sprichwort Und dieses Herz des Sturms in dir hüpft her und hin,          ist tosender Begleiter auf manch langen Wegen,                                                     in alle Winkel dieser Erde, weit entlegen,                             und in dir selbst, im Herzen und der Welt darin.                     Wie viel h...

Goldherz

  "Ein Tröpflein Liebe ist mehr wert als ein ganzer Sack voll Gold." - Friedrich von Bodelschwingh Und du behütest dieses Herz aus Gold in dir,                                   geschmiedet von drei Meistern liegt's in seinem Schrein.                Umhüllt von rotem Samt, wie ein Geschmeide fein,                                    doch soviel edler, ist es deine größte Zier.                                ...

Sonnenherz

"Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag"  - Charlie Chaplin Und unter deiner Haut schlägt dieses Sonnenherz,                           das seinen Dirigenten, ach, im Frohsinn fand.                                  Kein and'res Herz beschwingt er mit so schneller Hand,                 kein and'res tanzt so schnell mit Freude, Glück und Scherz               und reißt uns mit - vergiss die Trübsal und den Schmerz,                wir haben Fröhlichkeit zu...

Fenstergucker

       Was siehst du da, wo keiner etwas sieht?  Was lässt dein kleines Herz so glücklich springen?  Du hörst im Missklang noch ein schönes Lied  und findest Freude in den kleinsten Dingen.